Bericht aus Berlin

Bundesvorsitzende Franziska Brantner
zu Gast bei „Bericht aus Berlin“


Es war ein klares Bekenntnis zu Verlässlichkeit und liberaler Demokratie, welches die Hauptrednerin beim „Bericht aus Berlin“, die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Franziska Brantner, vergangenen Sonntag im mit über 100 Menschen gut besetzten Biergarten des „Taj Mahal“ ablegte.

An zahlreichen Beispielen aus der aktuellen Bundespolitik zeigte sie auf, wie verantwortungsbewusstes Handeln in der Opposition aussehen kann und wo die schwarz-rote Koalition ihrer Verantwortung nicht gerecht wird. Prominentestes Beispiel war sicher die Zustimmung der GRÜNEN Fraktion zu dem Milliarden schweren Investitionspaket der CDU und SPD, welches Merz, als er selbst noch in der Opposition war, vehement abgelehnt hatte. Schwierig sei es allerdings, wenn dann Zusagen im Hinblick auf die Verwendung der Mittel später nicht mehr eingelöst würden. Dies sei zum einen kein guter Stil und spiele zum andern den Populisten in die Hände. So ginge es nicht, dass vor der Wahl Erleichterungen bei der Stromsteuer für alle, auch die Bürger, in Aussicht gestellt würden, nach der Wahl aber nur Großkonzerne profitieren würden.

Auch der Kandidat der GRÜNEN für die Wahl des Landtags in 2026, der 36-jährige Aalener Bennet Müller, konnte in seinem Eingangsstatement eindrucksvoll seine politischen Ziele für die Raumschaften Ellwangen und Aalen darlegen. Baden-Württemberg sei das Land des Mittelstands und des Handwerks; diese müssten von der Bundespolitik ebenso in die Erwägungen mit einbezogen werden wie die großen Konzerne.

Nach der Veranstaltung nahmen sich Brantner und Müller noch Zeit, um mit Bürgermeister Grab das Stadtfest und die Vorverkaufsstelle zur Landesgartenschau zu besuchen.

Berthold Weiß